Wunschdenken oder Wünsche denken

Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ein sehr intensives Gespräch mit einem guten Freund. Ich erzählte ihm begeistert von meinen Träumen. Von dem, was ich in meinem Leben noch erreichen möchte. Ganz egal ob es die langersehnte Reise nach Hawaii ist, um dort mit den Delfinen zu tauchen, mein Traumauto oder mein Buch-Autorenwunsch, den ich schon von Kindheit an hege.
(Du musst wissen, ich schreibe nämlich für mein Leben gerne.

Ich sprudelte förmlich über und beschrieb meine Wünsche und Träume in den schillerndsten Farben. Auch das Ausmalen meiner Erfolge nam sehr viel Raum ein, bis zu dem Zeitpunkt als mein Freund sagte: „Das sind ja fast alles materielle Wünsche und hängen immer mit Ruhm und Geld zusammen!“ In meinem Kopf hörte ich dann noch den nicht ausgesprochenen Nachhall, „…das gehört sich doch nicht! Bescheidenheit ist eine Tugend …!“ …und so weiter. Huch, das saß. Ich wurde abrupt aus meiner Euphorie gerissen.

Schweigend sahen wir uns eine Weile an, bis ich ihn fragte: „Hast Du gar keine Träume?“ Er dachte ernsthaft nach und brauchte Zeit bis er mir antwortete: „Wenn Du mich so direkt fragst, muss ich mit NEIN antworten. Meine letzen Wünsche oder Träume hatte ich als Teenager! Träume sind Schäume! All so was ist doch nur Wunschdenken. Du baust Dir da Wunschschlösser, die dann irgendwann wie eine Seifenblase zerplatzen.“ „Ok!“ sagte ich, „und das ist also Deine Meinung und Deine ganz feste Überzeugung?“ Spontan kam ein klares JA von ihm! Nun wurde mir richtig bewusst, warum mein Freund mit sich und seinem Leben unzufrieden war. Wie traurig ist es, wenn man keine Träume, Wünsche, Ziel hat.

An dieser Stelle möchte ich ein wenig ausholen.
Bilder und Worte werden als neuronale Muster im Gehirn gespeichert. Was für Bilder und Worte der Gewalt gilt, gilt auch für das Schöne. Alles was wir sehen oder hören, hinterlässt in uns Spuren. Darum ist es umso wichtiger, dass wir selbst Fürsorge treffen und uns mit schönen Dingen, Worten und Gedanken befassen. Es ist ausgesprochen wichtig, dass wir uns aktiver darum bemühen, mehr von dem zu sehen, zu hören und zu spüren, was uns wirklich Freue bereitet. Nur so werden wir in die Lage versetzt, alte Muster, die mit negativen Glaubenssätzen verbunden sind, quasi umzuprogrammieren. Die tiefen Furchen im Gehirn werden somit immer ein wenig flacher. Wenn ein Mensch aber nur negativ gepolt ist und dieses Negative tagtäglich lebt, werden die Furchen immer und immer tiefer, bis sie eine riesige Schlucht bilden.

 

Wer jeden Abend sagen kann: „Ich habe gelebt!“ dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn. Lucius Annaeus Seneca

Ich liebe dieses Zitat von Seneca, denn er bringt es auf den Punkt. Mit den Gedanken und Bildern, mit denen wir ins Bett gehen, wachen wir morgens auf und beginnen so unseren Tag.

Wie ist das bei Dir?
Hast Du Träume, Wünsche, feste Ziele die Du anstrebst?
Und mit welchen Gedanken gehst Du am Abend ins Bett?


Versuche einmal ein Ritual, welches Du jeden Abend vollziehst:

  • Nehme ein schönes Büchlein zur Hand und las es immer am Bett liegen.
  • Dann lass den Tag revue passieren.
  • Klar, läuft nicht immer alles glatt. Klar sind hier und da Dinge am Tag gelaufen über die Du Dich so richtig geärgert, ja vielleicht sogar aufgeregt hast. Aber es gibt immer etwas, was positiv war. Und wenn es nur die Sonne in der Mittagspause war. Oder das freundliche Lächeln einer fremden Person, die Dir an dem Tag begegnet ist. All das, und wenn es Dir noch so belanglos vorkommt, schreibst Du bitte auf.
  • Danach schreibst Du dir das Schöne auf, was Du Dir aus tiefstem Herzen für den kommenden Tag wünscht. Und gehe hier noch weiter und schreibe jeden Abend auch die wirklich großen Träume auf.
    J E D E N   A B E N D !!!
  • Ziehe das wirklich tagtäglich durch. Und wenn Du gerade Dein Büchlein nicht zu Hand hast, weil Du vielleicht verreichst bis und es zuhause vergessen hast, dann mach es in Deinen Gedanken.

Du wirst erstaunt sein, was passiert.

  1. Du schläfst besser ein und träumst positiv.
  2. Du wachst am Morgen mit guten Gedanken auf.
  3. Mit der Zeit werden sich auch Deine Tage verändern.
  4. Und wenn Du fleißig übst und nicht wieder in die Negativschleife kommst, kommst Du nach und nach in die Umsetzung Deiner Wünsche.

Diese Übungen sind natürlich gut alleine zumachen, aber in der Gemeinschaft und an einem wunderschönen Ort mit professioneller Unterstützung, ist es natürlich umso effektiver und macht ganz viel Spaß.

Aus diesem Grund habe ich mit Brigitte Brünjes, der Geschäftsführerin von ANIMA, ein wundervolles Konzept entwickelt. Ich biete, auf der traumhaftschönen Insel Ischia, unter anderem, dass Seminar – Warum Hochsensibilität ein Geschenk ist – an.

Dieses Seminar wird sehr speziell sein und viel in der Natur stattfinden, sodass mit allen Sinnen das Positive dieser wundervollen Gabe wahrgenommen werden kann. Wenn Du magst, dann klicke HIER und Du erfährst mehr über dieses wirklich sehr spezielle Angebot. Es würde mich freuen, wenn wir uns dort begegnen und eine gute Zeit miteinander verbringen.

Herzliche Grüße,
Kirsten

 

Links:
Seminar „Warum Hochsensibilität ein Geschenk ist!“
ANIMA TAGEN & MEHR
Lucius Annaeus Seneca

Ich lese vor:
HIER kannst Du meinen Blogbeitrag auch hören.

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